Wir

Wir sind eine bunte Gruppe
Hanna, Rahel, Hanni, Wolf, Moritz und Alex – gemeinsam mit unseren Kindern Finja, Frido, Arya, Jaro, Maxi und Josi.
Wir haben vielfältige berufliche Hintergründe: Pädagogik, Mechatronik, Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Soziale Arbeit. Diese unterschiedlichen Kompetenzen ermöglichen es uns, dass wir Schritt für Schritt einen lebendigen Ort schaffen, der von den Fähigkeiten der Menschen geprägt ist, die hier wohnen.
Uns verbindet ein achtsamer, ressourcenschonender Lebensstil – von nachhaltiger Mobilitätsnutzung bis hin zu regionalem Lebensmittelkonsum. Dabei sehen wir uns als erweiterte Großfamilie, in der wir Vielfalt und Individualität, wertschätzende Kinderbegleitung sowie humorvolle Leichtigkeit mit offener und ehrlicher Kommunikation leben wollen.

Vision
Das habe ich noch nie vorher versucht. Also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.Pippi Langstrumpf
Das Waldeck ist für uns ein Ort, der soziales und ökologisches Leben ermöglicht. Wir sehen darin eine zukunftsgerichtete Lebensform.
Ein Ort, an dem man gemeinsam mit Freund:innen lebt, Leidenschaften teilt und sich gegenseitig unter die Arme greift. Wir schaffen durch die touristische und veranstaltungsbezogene Vermietung von Räumlichkeiten sowie den aktiven Austausch mit Nachbarschaft Bereiche für Begegnung und Erlebnis – offen für viele Menschen. Geteilte Infrastruktur, Werkzeuge und Arbeitsräume ermöglichen es jeder einzelnen Person, ihre Träume zu verwirklichen und durch gemeinsames Schaffen vielfältige Projekte umzusetzen.
Die wunderschöne Umgebung ermöglicht uns ein bewusstes Mitleben in der Natur. Wir bewirtschaften auf ökologische Weise die Wiesen sowie den Wald und fördern bewusst die Biodiversität auf unseren Flächen. Im Alltag freuen wir uns täglich darüber, das gemeinsame Aufwachsen unserer Kinder und den Zusammenhalt in allen möglichen Lebenslagen zu erleben.
Organisationsstruktur
Wir sind als gemeinnütziger Verein organisiert, der nicht auf Gewinn ausgerichtet ist: Die Vereinsstruktur ist für uns die optimale Rechtsform, um das Haus bewohnen und unsere Projekte dort verwirklichen zu können.
Die Organisation im Verein ist angelehnt an das Prinzip der Soziokratie. Alle Vereinsmitglieder bringen sich aktiv in thematischen Arbeitskreisen (AKs) ein, wodurch Verantwortung solidarisch verteilt wird. Jeder Arbeitskreis verfügt über klar definierte Aufgabenbereiche und kann innerhalb dieses Rahmens selbständig Entscheidungen treffen, sodass effizient gearbeitet werden kann. Wir treffen uns außerdem regelmäßig im Plenum. Entscheidungen werden hierarchiearm im Konsent getroffen, das heißt, es wird jede Stimme gehört und alle Perspektiven ernst genommen. Ehrliche Kommunikation ist uns wichtig und wir reflektieren auch kontinuierlich unsere Strukturen und Abläufe. Gemeinsam finden wir so unsere Wege durchs Leben, auch wenn es manchmal viel Einsatz erfordert.
Haus

Multifunktionsraum
Dieser Raum bietet Platz für Workshops, Seminare, pädagogische Angebote, Feste & Feiern und vieles mehr. Er soll zukünftig ein Ort sein, der Austausch mit Nachbarn:innen und Gemeinde ermöglicht.
Vermietung
Einige Zimmer und Apartments werden an Urlauber:innen vermietet, sodass viele Menschen den wunderbaren Ort am See genießen dürfen. -> Nähere INFOS folgen ab Mai!
Privaträume
Alle Bewohner:innen verfügen über Privaträume, die dem Rückzug dienen.
Gemeinschaftsflächen
Das Herzstück des Hauses sind für uns die Gemeinschaftsflächen mit offener Wohnküche, Wohnzimmer und Büro. Hier soll Begegnung unkompliziert und niederschwellig stattfinden und der Alltag gelebt werden, mit allem was dazu gehört.
Außenbereich
Zum Waldeck gehören rund 2 ha Wald sowie knapp 1 ha Wiesen und Gärten, die wir nach ökologischen Prinzipien bewirtschaften. Wir arbeiten bei der Bewirtschaftung in enger Freundschaft mit dem benachbarten Bio-Milchschafbetrieb “Schmitzbergerhof” zusammen.
Nachhaltige Waldbewirtschaftung:
- Thermische Nutzung des Holzes in unserer Hackschnitzelanlage
- Aufbau eines klimafitten Waldes (z.B. durch natürliche Verjüngung)
- Förderung der Artenvielfalt (z.B. durch Belassen von Totholz, Erhalt von Biotopbäumen)
- Augenmerk auf heimische Baum- und Straucharten
Grünlandbewirtschaftung und Gartennutzung:
- nachhaltige Weidehaltung von Schafen oder Ziegen und Haltung von Hühnern
- Gemüse- und Kräutergarten für eine saisonale Versorgung aller Bewohner:innen
- Förderung der Biodiversität durch Schaffung von Lebensräumen für Insekten, Reptilien und Vögel

Ideen für Zukunftsprojekte auf unseren Flächen:
- Einbeziehung des Waldes und der Wiesenflächen in verschiedene Green-Care-Angebote, wie z. B. Kinder- und Jugendgruppenlager, Wildnis- und Erlebnispädagogik
- Biodiversitätsförderung durch: Anlage von Saumstrukturen (Hecken, Streuobstbäume), Bau von Trockenmauern und Holzzäunen, etc.
- Erweiterung der Selbstversorgung beispielsweise durch Haltung verschiedener Tierarten und Ausbau des Gemüse- und Beerengartens